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ASPEKTE EINES WIRTSCHAFTLICHEN THEATERMANAGEMENTS
von Dr. Margit Hawla
In dieser Arbeit wird auf Aspekte der sogenannten Theaterkrise näher eingegangen und so
versucht, Politikern und Theatermanagern Lösungsansätze für die Erfüllung dieser Herausforderung
und die Nutzung damit verbundener Chancen anzubieten.
Nach der Darstellung der finanziellen Entwicklung und deren Ursachen im Theaterbereich wird
die gegenseitige Wechselbeziehung zwischen "Kultur und Wirtschaft" sowie "Kultur und Politik"
erläutert.
Die "Einführung betriebswirtschaftlicher Instrumente" am Beispiel der Vereinigten Bühnen
Graz zeigt, wie marktwirtschaftliche Instrumente in der Praxis auf die Eigenarten von Theatern
angewandt werden können.
Im Kapitel "Ein Vergleich: Theaterbetriebe in den USA" wird erklärt, wieso das "Amerikanische
Modell" nicht als Vorbild fuer Europa dienen kann.
Unter dem Titel "Städtevergleich von Theatern" wird der Versuch der Bertelsmann Stiftung
erläutert durch interkommunale Lernprozesse die Weiterentwicklung einzelner Theaterbetriebe
zu unterstützen und die Aussagekraft der Ergebnisse relativiert.
Weder der Markt noch die Öffentliche Hand können das Überleben der Theater langfristig
gewährleisten. Da andere gesellschaftliche Kräfte diese Aufgabe wahrnehmen müssen, ist ein
Hauptanliegen dieser Arbeit ein Umdenken in der Öffentlichkeit und Kulturpolitik zu bewirken.
Daneben soll ein Reagieren der Theaterbetriebe mit neuen langfristigen Konzepten, wie Umschichtungen
in den Finanzaspekten, auf die steigenden Anforderungen erreicht werden. Parallel
dazu durchgeführte betriebliche Strukturveränderungen können zwar die "dynamische
Lücke" zwischen steigenden Kosten und Einnahmen bestenfalls kurzfristig verkleinern, zeigen
aber den öffentlichen und privaten Finanziers, dass die zur Verfügung gestellten Gelder
verantwortungsbewusst eingesetzt werden.
Graz, 1999
als PDF - downloaden [839 KB]
www.hawla.at
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