Rebecca Ringst, Bühne

Portrait von Rebecca Ringst

Rebecca Ringst

Rebecca Ringst lebt in ihrer Heimatstadt Berlin, wo sie 1975 zur Welt kam. Sie studierte bei Andreas Reinhardt an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, wo sie 2002 als Bühnen- und Kostümbildnerin graduiert wurde. Ergänzende Studien mit dem Schwerpunkt Video führten sie an die Escola Superior de Disseny nach Barcelona.

Ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Calixto Bieito began 2006. Diese künstlerische Partnerschaft führte sie in an zahlreiche Opern- und Schauspielhäuser der internationalen Szene. Dazu gehörten die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper und das Residenztheater in München, die English National Opera London, das Nationaltheater und die Norske Opera Oslo, das Birmingham Repertory Theatre, das Opera Teatro Argentina, das Opernhaus Zürich, die Staatsoper Stuttgart, die Vlaamse Opera Antwerpen/Gent, das Theater Freiburg und das Staatstheater Nürnberg.

Für die mit dem Regisseur Stefan Herheim an der Staatsoper Stuttgart erarbeitete Produktion von Strauss’ Der Rosenkavalier wurde sie 2010 von der Jury des deutschen Magazins OPERNWELT als Bühnenbildnerin des Jahres ausgezeichnet. 2014 erhielt sie den spanischen Premio Max für Forests (Regie: Calixo Bieito). Sie wurde zweimal für den Internationalen Opera Award nominiert sowie für den norwegischen Hedda Award.

Im Jahre 2010 wurde sie für die mit dem Regisseur Stefan Herheim an der Staatsoper Stuttgart erarbeitete Produktion von Strauss’ Der Rosenkavalier von der Jury des deutschen Magazins OPERNWELT als “Bühnenbildnerin des Jahres” nominiert. 2014 erhielt sie den spanischen Premio Max für Forests (Regie: Calixo Bieito).

Neben Stefan Herheim gehörten auch Lisa Stöppler (Semperoper Dresden) und Andrea Moses (Deutsches Theater Berlin) zu den Partnerinnen von Rebecca Ringst. Im Jahre 2015 begann ihre Zusammenarbeit  mit  Barrie Kosky. An der Bayerischen Staatsoper München brachten sie Prokofjews Der feurige Engel zur Premiere, 2016 folgte Tschaikowskys Eugen Onegin an der Komischen Oper Berlin, 2017 Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.

Calixto Bieito war und blieb die Konstante in ihrer künstlerischen Laufbahn. Gemeinsam erarbeiteten sie Wagners Tannhäuser in Flandern, Bern, Venedig und Leipzig, Hamsuns dramatisierte Mysterien in Oslo, Reimanns Lear in Paris und Halevys La Juive in München. Ein Höhepunkt dieser künstlerischen Partnerschaft war die Produktion von Verdis La forza del destino an der Londoner ENO, die – gefeiert von Publikum und Presse  - 2021 nach Toronto übersiedeln wird.

In der laufenden Saison führte ihr Weg zunächst zurück nach Zürich, wo der in Berlin erarbeitete Eugen Onegin als Eröffnungsabend angesetzt war. In der Komischen Oper selbsr brachte sie mit Calixto Bieito Die Gezeichneten von Franz Schreker zur Premiere. Dasselbe Team wir auch die letzte Premiere der Spielzeit erarbeiten, Monteverdis L’incoronazione di Poppea.​