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AIDA
Giuseppe Verdi

"Aida", 1871 in Kairo aus festlichem Anlass uraufgeführt, gilt gemeinhin als Fest- und Prunkoper, geeignet, zur Einweihung neuerbauter Opernhäuser den Pomp der Pharaonen wiederkehren zu lassen. Doch Verdis Abgesang auf die Nummernoper, also "Aida" in welchem Elemente der Grand Opéra ebenso zu finden sind wie Ausdrucksmittel, die auch Wagner ersonnen haben könnte, sollen die Statistenheere, die Styorporpyramiden und die - durch Tranquilizer ruhig gestellten - Elefanten den Blick aufs Zentrum der Handlung nicht verstellen. Erzählt doch die Musik von einem im Diesseits unauflösbarer Dreieckskonflikt. Zwischen zwei Frauen, Aida und Amneris, steht ein Mann, Radames, und alle drei werden zerrieben von den staatspolitischen Ansprüchen ihrer verfeindeten Heimatländer. Die Titelheldin schließlich ist es, die Radames in den Tod folgt. Gemeinsam lassen sie Amneris, die um Frieden für sich und die Welt betet, an ihrem Abschied teilhaben. Dann aber lösen sie sich und gehen, da ihnen irdische Glückseligkeit nicht beschieden ist, einer anderen Welt entgegen.




Inszenierung:    Peter Konwitschny
Bühne:    Jörg Koßdorff
Kostüme:



   Michaela Mayer-Michnay
OSAKA FESTIVAL 2008

 
KULTURHAUPTSTADT LUXEMBOURG/SAARBRÜCKEN 2007

 
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